Endlich wieder Handball im Olympischen Dorf

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Nach mehr als 600 Tagen Zwangspause stand endlich wieder ein Heimspiel des SVO Handball Innsbruck im Olympischen Dorf auf dem Programm. Die SVO-Damen blieben dabei mit 19:13 (10:5) gegen den TSV München-Ost siegreich.

Die Freude, wieder wettkampfmäßig einen Ball in die Hand nehmen zu können, war beiden Mannschaften förmlich anzumerken. Allerdings machte sich die lange Pause doch bemerkbar und alle Beteiligten wirkten speziell zu Beginn noch etwas eingerostet. Die Handballerinnen aus dem Olympischen Dorf erwischten den besseren Start und lagen schnell mit 3:0 in Führung. In der Folge wurden jedoch teilweise hochkarätige Chancen liegen gelassen, sodass der TSV München-Ost in Schlagdistanz bleiben konnte. Die Abwehrreihen beider Teams fanden schneller zum gewohnten Niveau zurück, was den Rest der ersten Halbzeit torärmer ausfallen ließ. Nichtsdestotrotz lagen die SVO-Damen zur Pause mit 5 Toren in Front.

An der Charakteristik des Spiels änderte sich auch in den zweiten 30 Minuten nur wenig. Der SVO Handball Innsbruck konnte im Angriff etwas zulegen und sich mit 9 Treffern absetzen. Danach streute man immer wieder technische Fehler und zu einfach vergebenen Torgelegenheiten ein und erlaubte den Gästen aus München Ergebniskosmetik zu betreiben. Auch wenn sich das Ergebnis von 19:13 nach einer Abwehrschlacht anhört, zeugt es eher von einer mangelnden Chancenverwertung auf beiden Seiten. Aber nach über 600 Tagen Pause ist es nur zu verständlich, dass noch nicht alle Automatismen wieder sofort greifen und alles wie am Schnürchen läuft. Unterm Strich dürfen wir uns dennoch über einen eindeutigen Heimsieg und die ersten beiden Punkte der neuen Saison freuen.

 

SVO Handball Innsbruck – TSV München-Ost 19:13 (10:5)

Kader: Aue, Beck, Graf, Höllrigl, Kofler, Loidl, Michels, Petrova, Rief, Samwald, Sanin, Schatzl, Stingl